Der ultimative Guide zum Backpacking

Der ultimative Guide zum Backpacking

Der ultimative Guide zum Backpacking

Ob Sie vom Inselhopping in Thailand träumen oder die Nord- und Südinsel Neuseelands erkunden möchten: Backpacking ist eine der schönsten Arten, die Welt zu sehen. Im eigenen Tempo reisen, mehrere Ziele entdecken, unterwegs andere Reisende treffen – das ist die Art von Erfahrung, die lange nachwirkt.

Bei all dem, was dabei zu bedenken ist – von der Route bis zur Ausrüstung –, kann die Planung aber auch überfordern. Deshalb haben wir diesen Guide zusammengestellt: alles, was Sie für Ihre Backpacking-Reise wissen müssen.


Inhalt


Was ist Backpacking?

Fangen wir mit den Grundlagen an: Was genau ist Backpacking? Backpacking ist eine flexible, kontaktfreudige und meist günstige Art zu reisen. In der Regel tragen Sie Ihr Gepäck im Rucksack, übernachten in preiswerten Unterkünften und besuchen auf einer Reise mehrere Ziele. Für die einen bedeutet das Wandern in den Bergen und entlang der Küste, für die anderen den Sprung von Stadt zu Stadt und von Insel zu Insel.

Manche unternehmen ein einziges großes Backpacking-Abenteuer, etwa vor dem Studium oder der Ausbildung; andere reisen immer wieder, um verschiedene Länder und Regionen zu erkunden. Backpacking wird zwar oft mit jüngeren Reisenden verbunden, eine Altersgrenze gibt es aber nicht. Ob mit 18 oder mit 80: Es ist eine wunderbare Möglichkeit, neue Orte zu entdecken, Menschen zu begegnen und ein Ziel im eigenen Tempo zu erleben.


Ein Mann mit Rucksack steht auf einem Berggipfel.
Backpacking ist eine flexible, kontaktfreudige und meist günstige Art zu reisen

So planen Sie Ihre Backpacking-Reise

Wenn die Entscheidung fürs Backpacking gefallen ist, geht es zuerst um die Fragen: wohin, wie lange und welche Orte unterwegs? So planen Sie Ihre Reise:


Das Ziel auswählen

Als Erstes überlegen Sie, wohin es gehen soll. Es gibt unzählige großartige Ziele fürs Backpacking – je nachdem, wie viel Zeit Sie haben und zu welcher Jahreszeit Sie reisen, eignen sich manche aber besser als andere.

Diese Punkte lohnen sich bei der Auswahl:

  • Art der Reise: Interessieren Sie sich für Städte, Strände, Natur – oder eine Mischung? Möchten Sie wandern oder in den Bergen trekken?
  • Betrieb: Suchen Sie etwas Ruhiges abseits der ausgetretenen Pfade oder lieber einen Ort mit Nachtleben?
  • Wetter: Wann möchten Sie reisen und wie ist das Wetter zu dieser Jahreszeit?
  • Dauer: Haben Sie genug Zeit für alles, was Sie erleben möchten?
  • Budget: Passt das Wunschziel zu Ihrem Budget?
  • Unterkunft: Gibt es vor Ort günstige Unterkünfte oder Hostels mit Gemeinschaftsbereichen?
  • Verbindungen: Wie gut ist das Ziel angebunden? Kommen Sie problemlos herum?
  • Wanderwege: Gibt es in der Nähe gut markierte Routen, falls Sie ein paar Wandertage einbauen möchten?

Top-Tipp: Prüfen Sie für jedes Ziel die Einreisebestimmungen. Möglicherweise brauchen Sie vorab ein Visum oder einen Reisepass mit einer bestimmten Restgültigkeit. Informieren Sie sich außerdem über die aktuellen Reisehinweise für die Länder, die Sie besuchen.


Die Reisedauer festlegen

Steht das Ziel fest, geht es um die Dauer. Eine feste Regel gibt es nicht – manche reisen ein verlängertes Wochenende, andere brechen ohne Rückflugdatum auf.

Bei weiten Strecken empfehlen wir, am Anfang etwas Puffer einzuplanen: Die ersten Tage sind Sie womöglich müde oder haben mit dem Jetlag zu kämpfen.

Anschließend teilen Sie die Zeit auf die einzelnen Ziele auf. Hetzen Sie nicht und packen Sie nicht zu viele Orte in die Route. Oft ist es schöner, weniger Ziele zu besuchen und diese wirklich zu erleben.

Planen Sie auch für die Reisetage selbst etwas Luft ein. Nicht immer läuft alles nach Plan: Schlechtes Wetter, Streiks oder Annullierungen können unterwegs für unerwartete Verzögerungen sorgen.


Route und Reiseplan erstellen

Wählen Sie einen sinnvollen Start- und Endpunkt und tragen Sie die Ziele dazwischen ein. Achten Sie dabei nicht nur auf die Entfernung, sondern auch auf die Fahrtzeiten – zwei nah beieinanderliegende Orte haben nicht zwangsläufig eine direkte Verbindung. Folgen Sie nach Möglichkeit einer Route, die grob in eine Richtung verläuft, damit Sie keine Strecken doppelt fahren.

Prüfen Sie für jede Etappe, wie Sie weiterkommen – mit der Fähre, dem Zug, dem Bus oder dem Flugzeug – und ob die Verbindungen an Ihren Reisedaten verkehren. Lassen Sie im Plan Spielraum für Ruhetage, spontane Stopps oder Änderungen.


Zwei Personen wandern über einen Bergrücken.
Die Wahl des Ziels gehört zu den schönsten Teilen der Planung

Fortbewegung beim Backpacking

Wie Sie am besten vorankommen, hängt vom Ziel, vom Budget und von der Route ab. Auf den meisten Backpacking-Reisen kombinieren Sie mehrere Verkehrsmittel. Grundsätzlich gilt: Züge und Busse eignen sich für Strecken über Land, Fähren verbinden Inseln und Küstenorte. Auf langen Distanzen spart das Flugzeug Zeit, kostet aber meist mehr und bringt strengere Gepäckgrenzen mit sich.


VerkehrsmittelIdeal fürVorteileZu bedenken
FähreInseln, KüstenorteGroßzügige Gepäckregelungen, entspannte und landschaftlich schöne Reise, Häfen oft nah am StadtzentrumVerbindungen teils saisonal und wetterabhängig
ZugStädte, lange Strecken über LandBahnhöfe meist zentral, viel Platz und bequeme SitzeNetz je nach Land unterschiedlich, abgelegene Ziele nicht immer angebunden
BusGünstig reisen, Orte ohne BahnanschlussMeist die günstigste Option, dichtes StreckennetzFahrten teils lang, voll und nicht immer bequem
FlugzeugSchnelle Verbindungen über große DistanzenSchnell, praktisch zum Verbinden ganzer RegionenTransfers zum Flughafen, strenge Gepäckgrenzen, meist teuer, höhere Umweltbelastung
Auto oder CamperAbgelegene Gegenden, flexible RoutenFreiheit, überall und jederzeit hinzufahrenMiete, Kraftstoff, Parken und Versicherung können teuer werden

Backpacking mit der Fähre

Planen Sie ein Inselhopping-Abenteuer? Viele beliebte Backpacking-Ziele sind gut per Fähre verbunden. Von den griechischen Inseln und Kroatien in Europa bis Indonesien, Thailand und den Philippinen in Asien ist die Fährfahrt selbst Teil des Erlebnisses.

Direkte Verbindungen und häufige Abfahrten machen die Fähre zu einem praktischen Weg von einem Ziel zum nächsten – und sie bringt noch einige weitere Vorteile mit:

  • Praktisch: Fährhäfen liegen oft nah am Zentrum von Städten und Orten, besonders im Vergleich zu Flughäfen, die meist weiter außerhalb liegen. Das spart Zeit und Geld für die An- und Abreise zum Terminal.
  • Günstig: Fährtickets für Fußpassagiere sind oft günstiger als Flug oder Bahn. Mit Nachtüberfahrten sparen Sie zusätzlich die Übernachtung.
  • Großzügiges Gepäck: Viele Reedereien haben großzügige Gepäckregelungen, manche gar keine feste Grenze. Sie können also packen, ohne auf strenge Gewichts- oder Maßvorgaben zu achten. Prüfen Sie vorab einfach die Bestimmungen Ihrer Reederei.
  • Gesellig: Anders als im Flugzeug können Sie während der Überfahrt aufstehen und sich frei bewegen, mit anderen Reisenden ins Gespräch kommen, Tipps fürs nächste Ziel sammeln und vielleicht sogar neue Reisebegleitung finden.
  • Abgelegene Ziele erreichen: Fähren bringen Sie zu Inseln und Küstenorten ohne Flughafen – also an Orte, die mit dem Flugzeug schwer oder gar nicht zu erreichen sind.
  • Entspannt: Ist das Gepäck verstaut, können Sie die Fahrt einfach genießen. Viele Schiffe haben Ausstattung an Bord wie Shops, Cafés und Restaurants, manche sogar Live-Unterhaltung.
  • Flexibel: Flexible Ticketarten sind ideal fürs Backpacking: Sie können Ihre Pläne ändern, wenn Sie länger bleiben oder früher weiterziehen möchten.

Top-Tipp: Buchen Sie beliebte Strecken möglichst im Voraus, besonders in der Hochsaison – manche Verbindungen sind schnell ausgebucht.


Backpacking mit dem Zug

Je nach Ziel ist der Zug eine bequeme Art, zwischen den Etappen zu reisen. Besonders praktisch ist er auf dem europäischen Festland und in Japan, wo dichte Schienennetze viele beliebte Städte und Sehenswürdigkeiten verbinden.

Bahnhöfe liegen meist zentral oder sind gut an den Nahverkehr angebunden. Im Vergleich zu Bus und Flugzeug haben Sie unterwegs mehr Platz, sodass längere Fahrten angenehmer sind. Die Gepäckregelungen sind oft großzügig, unterscheiden sich aber je nach Anbieter und Verbindung.

Top-Tipp: Wenn mehrere Zugfahrten anstehen, schauen Sie nach Bahnpässen – die können sich rechnen. Auf langen Strecken sparen Nachtzüge wertvolle Zeit und unter Umständen die Übernachtungskosten.


Backpacking mit dem Bus

Busse sind meist eine der günstigsten Möglichkeiten. Besonders beliebt sind sie dort, wo das Schienennetz dünn ist oder Zugfahrten mehrfaches Umsteigen bedeuten: Busse fahren oft direkt und erreichen auch kleinere Orte, ländliche Regionen und Ausgangspunkte für Wanderungen, die anders kaum angebunden sind.

In Zielen wie Neuseeland und Australien sind Hop-on-hop-off-Busse bei Backpackern verbreitet. Anbieter wie Greyhound oder Kiwi Experience sind gesellig und bezahlbar. In Ländern wie Vietnam sind außerdem Schlafbusse auf langen Strecken üblich – und sparen eine Übernachtung.

Bei Direct Ferries können Sie auch Kombi-Tickets für Bus und Fähre buchen. So verbinden Sie Ziele auf dem Festland unkompliziert mit Inseln – praktisch etwa in Asien, wenn Sie die Fahrt nach Bangkok mit der anschließenden Fährüberfahrt zu Inseln wie Koh Tao kombinieren.


Backpacking mit dem Flugzeug

Führt Ihre Route über große Distanzen, kann das Flugzeug sinnvoll sein. Das gilt in großen Ländern, in denen Strecken über Land sehr viel Zeit kosten, oder bei abgelegenen Inseln ohne Fährverbindung. So fliegen Sie zum Beispiel von Sydney nach Perth, wenn Sie in Australien von der Ost- an die Westküste wechseln, oder vom ecuadorianischen Festland auf die Galápagos-Inseln.

Gegenüber der Reise über Land spart das Fliegen viel Zeit und eignet sich daher für kürzere Reisen, bei denen jeder Tag zählt. Zwar finden sich bei Billigfluglinien günstige Tarife, insgesamt gehört das Fliegen aber zu den teureren Varianten – spätestens, wenn Gepäck, Sitzplatzreservierung und Flughafentransfers dazukommen. Außerdem liegen Flughäfen oft außerhalb der Innenstädte, was zusätzliche Zeit und Kosten bedeutet.

Ein weiterer Punkt ist die Umweltbilanz: Fliegen zählt zu den weniger nachhaltigen Arten zu reisen.


Backpacking mit Auto oder Camper

Möchten Sie abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein? Ein Mietwagen oder Camper gibt Ihnen die Freiheit, im eigenen Tempo zu reisen und Gegenden mit wenig oder gar keinem Nahverkehr zu erreichen. Beliebt ist das besonders in Neuseeland, auf Island und in den schottischen Highlands – und Sie kommen damit bequem zu den Ausgangspunkten von Tageswanderungen.

Der größte Vorteil ist die Flexibilität: Sie fahren, wohin und wann Sie möchten. Dazu kommt die Landschaft, denn so erleben Sie einige der schönsten Roadtrips überhaupt. Und Platz fürs Gepäck haben Sie reichlich.

Ein paar Dinge sind bei der Miete aber zu bedenken. Sie brauchen alle nötigen Unterlagen, etwa Führerschein und Versicherungsnachweis, und sollten die örtlichen Verkehrsregeln kennen. Camper dienen zwar zugleich als Unterkunft, sind aber nicht immer die günstigste Lösung – Mietgebühr, Kraftstoff, Maut und Parkgebühren kommen hinzu.

Roadtrip und Fährreise lassen sich übrigens gut verbinden. Viele Reedereien nehmen Autos und Camper mit an Bord, die Fahrzeugplätze sind allerdings begrenzt – frühzeitig buchen lohnt sich.


Die Great Ocean Road in Australien, eine Küstenstraße entlang steiler Klippen.
Die Great Ocean Road ist eine der schönsten Panoramastraßen Australiens

Übernachten beim Backpacking

Die Unterkunft prägt die Backpacking-Erfahrung erheblich. Von Hostels bis zum Campingplatz gibt es viele günstige Möglichkeiten – je nachdem, was Sie brauchen und bevorzugen.


Hostels

Hostels sind bei Backpackern sehr beliebt. Sie gehören nicht nur zu den günstigsten Optionen, sondern sind meist auch die kontaktfreudigsten: In Gemeinschaftsräumen und bei organisierten Aktivitäten lernen Sie leicht andere Reisende kennen. Gerade wenn Sie allein unterwegs sind, ist das Gold wert. Einzelzimmer sind in der Regel teurer als Mehrbettzimmer, und viele Hostels bieten reine Frauen- oder Männerzimmer an.

Gästehäuser und günstige Hotels

Wenn es kein Hostel gibt oder Sie etwas mehr Privatsphäre möchten, sind Gästehäuser und günstige Hotels eine gute Wahl. Sie eignen sich besonders für Paare oder Freunde, die ein eigenes Zimmer mit Bad statt Gemeinschaftsbereichen wollen, ohne viel auszugeben. Manchmal ist das Frühstück inklusive, und familiengeführte Gästehäuser geben oft gute Tipps für die Umgebung.

Camping und Camper

Campingplätze sind eine weitere günstige Möglichkeit. Sie sind ideal, um der Umgebung nahe zu sein und bei der Unterkunft zu sparen – und besonders praktisch, wenn Sie mehrtägige Wanderungen einplanen. Viele Plätze haben Duschen, Küchen und Waschmaschinen.

Mit dem Camper finden Sie auf vielen Plätzen ausgewiesene Stellplätze mit Strom und Wasser. Prüfen Sie aber die örtlichen Regeln: Wildcampen oder das Übernachten im Fahrzeug ist nicht überall erlaubt.

Nachts unterwegs

Denken Sie daran, dass Nachtfähren, Nachtbusse und Nachtzüge ebenfalls eine Übernachtung sparen.


Geld sparen beim Backpacking

Das Budget ist beim Backpacking ein großes Thema. Damit Sie gut planen können, haben wir die wichtigsten Kostenpunkte zusammengestellt – dazu unsere liebsten Spartipps.


Die wichtigsten Kostenpunkte

  • Unterkunft
  • Transport
  • Verpflegung
  • Aktivitäten
  • Visa
  • Reiseversicherung
  • SIM-Karte und Datenvolumen

Spartipps

  • Zu Fuß gehen oder den Nahverkehr nutzen: Legen Sie kurze Wege zu Fuß zurück und nehmen Sie für weiter entfernte Ziele Bus und Bahn statt Taxi oder Privattransfer.
  • Außerhalb der Hochsaison reisen: Transport und Unterkunft sind in der Nebensaison meist günstiger.
  • Im Voraus buchen: Wenn Sie wissen, wohin es als Nächstes geht, sparen Sie mit frühzeitiger Buchung von Unterkunft und Transport oft Geld.
  • Mehrbettzimmer wählen: Sie sind deutlich günstiger als Einzelzimmer im Hostel – und eine gute Gelegenheit, andere Reisende kennenzulernen.
  • Selbst kochen statt essen gehen: Mancherorts gibt es günstiges Streetfood, anderswo summiert sich das Essengehen schnell. Nutzen Sie die Küche im Hostel.
  • Ein Tagesbudget setzen: So behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick.

Packliste für die Backpacking-Reise

Beim Backpacking gilt: leicht packen. Was genau Sie brauchen, hängt vom Ziel, vom Wetter und von der Art Ihrer Reise ab.

Diese Dinge gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck:


Dokumente und Geld

  • Reisepass und Visa: Prüfen Sie die Einreisebestimmungen Ihrer Ziele.
  • Buchungsbestätigungen
  • Unterlagen zur Reiseversicherung
  • Führerschein
  • Bankkarten und Bargeld für den Notfall

Top-Tipp: Haben Sie wichtige Dokumente digital und ausgedruckt dabei, falls Sie einmal kein WLAN oder mobiles Internet haben.


Sicherheit

  • Bequemer und robuster Rucksack
  • Kleiner Tagesrucksack: praktisch für Besichtigungen und um Dokumente, Medikamente und Wertsachen unterwegs griffbereit zu haben
  • Vorhängeschloss: für Gepäck und Hostel-Schließfächer

Kleidung

Schauen Sie sich vor der Abreise das Wetter an, damit Sie wissen, was Sie brauchen. In den meisten Backpacking-Zielen gibt es Waschmöglichkeiten; Sie können unterwegs also waschen. Wenn Sie wandern oder trekken möchten, packen Sie atmungsaktive Schichten und festes Schuhwerk ein.

  • Leichte, vielseitige Kleidung
  • Warme Schichten
  • Regenjacke
  • Unterwäsche und Socken
  • Schlafkleidung
  • Badesachen
  • Bequeme Wanderschuhe oder Wanderstiefel
  • Badeschuhe (praktisch in Gemeinschaftsduschen)
  • Sonnenbrille

Hygiene und Gesundheit

  • Reisegrößen der wichtigsten Pflegeprodukte
  • Sonnencreme
  • Insektenschutz
  • Reisehandtuch
  • Handdesinfektion
  • Kleine Reiseapotheke
  • Benötigte Medikamente

Technik

  • Handy
  • Ladekabel
  • Powerbank
  • Reiseadapter
  • Kopfhörer

Top-Tipp: Mit Packwürfeln sparen Sie Platz im Rucksack und behalten die Ordnung. Außerdem finden Sie damit schneller, was Sie suchen, ohne alles auspacken zu müssen.


Eine Backpackerin blickt in den Bergen über die Landschaft.
Leicht zu packen ist beim Backpacking entscheidend

Die besten Ziele und Routen fürs Backpacking

Ob Sie durch Kroatien segeln, sich in Japan von Stadt zu Stadt bewegen oder durch Patagonien trekken möchten – jedes Ziel bietet eine ganz eigene Backpacking-Erfahrung.

Im Folgenden stellen wir beliebte Ziele weltweit vor, mit Routenvorschlägen, Highlights und der besten Reisezeit.


Backpacking in Europa

Europa eignet sich hervorragend fürs Backpacking: dichte Verkehrsnetze, günstige Unterkünfte und eine riesige Auswahl an Routen. Für Fährreisen ist der Kontinent besonders geeignet, denn viele Inseln und Küstenorte sind regelmäßig angebunden.

ZielBeliebte RouteIdeal fürBeste Reisezeit
GriechenlandAthen – Mykonos – Paros – Naxos – SantoriniInselhopping, Nachtleben, SträndeMai bis Oktober
KroatienSplit – Hvar – Korčula – DubrovnikGeschichte, Nationalparks, viele InselnMai bis September
ItalienNeapel – Capri – Sorrent – Positano – AmalfiKüstenlandschaft, Geschichte, charmante OrteMai bis September
BalearenBarcelona – Menorca – Mallorca – Ibiza – FormenteraStrände, Nachtleben, hübsche Städte und DörferMai bis Oktober

Backpacking in Asien

Asien gehört zu den beliebtesten Backpacking-Regionen der Welt. Ziele wie Thailand, Vietnam, Indonesien und die Philippinen bieten günstige Unterkünfte, günstigen Transport und günstiges Essen, und gute Fähr-, Bahn- und Busverbindungen machen es möglich, auf einer Reise mehrere Orte zu sehen. Hostels und etablierte Routen sorgen dafür, dass Sie schnell andere Reisende treffen.

Die beste Reisezeit unterscheidet sich stark je nach Ziel und fällt nicht immer mit dem europäischen Sommer zusammen. In weiten Teilen Asiens prägen die Monsunzeiten die Reisebedingungen stärker als die Temperatur; die trockeneren Monate sind in der Regel die beliebtesten. Selbst innerhalb eines Landes kann sich die beste Zeit zwischen Küstenregionen und Inseln unterscheiden.

ZielBeliebte RouteIdeal fürBeste Reisezeit
ThailandBangkok – Chiang Mai – Pai – Koh Samui – Koh Phangan – Koh TaoGünstig reisen, Schnorcheln und Tauchen, lebendige Backpacker-SzeneJe nach Region und Küste unterschiedlich
IndonesienBali – Nusa Lembongan – Nusa Penida – Gili-Inseln – LombokGünstig reisen, große Backpacker-Szene, Schnorcheln und TauchenMai bis September
VietnamHanoi – Sapa – Ninh Binh – Huế – Hội An – Da Lat – Ho-Chi-Minh-StadtEssen, Kultur, günstig reisenJe nach Region unterschiedlich
PhilippinenCebu – Bohol – SiquijorTraumstrände, Inselhopping, TauchenDezember bis April
JapanTokio – Kyoto – Osaka – HiroshimaStädte, Kultur, KunstMärz bis Mai oder Oktober bis November

Longtailboote liegen an einem Strand in Thailand.
Thailand gehört zu den beliebtesten Backpacking-Zielen der Welt

Backpacking in Australasien

Australasien ist eine weitere beliebte Backpacking-Region. Ganz so günstig wie manche Ziele in Asien ist sie nicht, bezahlbare Hostels und Transportmöglichkeiten gibt es trotzdem. Besonders reizvoll sind die Outdoor-Abenteuer: vom Schnorcheln am Great Barrier Reef in Australien bis zur Bootsfahrt durch den Milford Sound in Neuseeland, wo Sie außerdem einige der bekanntesten Wanderwege der Welt gehen können.

ZielBeliebte RouteIdeal fürBeste Reisezeit
NeuseelandAuckland – Rotorua – Taupō – Wellington – Picton – Christchurch – Wānaka – QueenstownOutdoor-Abenteuer und PanoramastraßenDezember bis Februar
AustralienCairns – Airlie Beach (Whitsundays) – K'gari – Noosa – Brisbane – Byron Bay – Sydney – MelbourneStädte, Strände, TierweltJe nach Region unterschiedlich

Backpacking in Mittel- und Südamerika

Mittel- und Südamerika sind ideal für alle, die Outdoor-Abenteuer, dramatische Landschaften und kulturelle Vielfalt suchen. Die Backpacking-Szene ist gesellig, und dichte Fernbusnetze machen es möglich, zwischen vielen beliebten Zielen über Land zu reisen. Außerdem finden sich hier einige der schönsten Trekkingrouten der Welt.

ZielBeliebte RouteIdeal fürBeste Reisezeit
Galápagos-InselnSanta Cruz – Isabela – San CristóbalTierwelt und InselhoppingGanzjährig
MittelamerikaBelize – Guatemala – Honduras – Nicaragua – Costa RicaKultur, Natur, günstig reisenMeist Dezember bis April, je nach Land und Küste
PatagonienBariloche – El Chaltén – El Calafate – Puerto NatalesWandern, Trekking, spektakuläre LandschaftenNovember bis März

FAQs


Was kostet eine Backpacking-Reise?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: vom Ziel, von der Reisedauer, von der Unterkunft und davon, wie Sie sich fortbewegen. Manche Ziele, etwa Thailand, sind deutlich günstiger als andere – dort reicht Ihr Budget weiter. Planen Sie außerdem etwas Puffer ein für unerwartete Kosten, Notfälle und das eine oder andere Souvenir.

Wie lange sollte eine Backpacking-Reise dauern?

Feste Regeln gibt es nicht – das entscheiden Sie. Das Ziel spielt aber eine Rolle: Für die griechischen Inseln reichen zwei Wochen gut aus, während Sie für Australien allein für die Ostküste eher einen Monat einplanen sollten.

Ist Backpacking sicher?

Mit guter Vorbereitung ist Backpacking eine sichere Art zu reisen. Informieren Sie sich vorab über Ihr Ziel und prüfen Sie die offiziellen Reisehinweise. Hilfreich ist außerdem, Ihre Route mit Angehörigen zu teilen, nachts schlecht beleuchtete Gegenden zu meiden, auf Ihre Wertsachen zu achten und auf verlässliche Transportanbieter zu setzen. Wenn Sie wandern oder trekken, sagen Sie jemandem Bescheid und prüfen Sie vorher die Bedingungen auf der Strecke.

Eignet sich Backpacking für Alleinreisende?

Ja, Backpacking ist für Alleinreisende gut geeignet. Über Hostels, Touren und etablierte Routen kommen Sie leicht mit anderen Reisenden ins Gespräch.

Sollte ich Unterkunft und Transport im Voraus buchen?

Zwingend ist das nicht, wir empfehlen es aber – besonders in der Hochsaison und auf beliebten Strecken, die ausgebucht sein können. Wer früh bucht, hat außerdem mehr Auswahl und manchmal bessere Preise.

Brauche ich eine Reiseversicherung fürs Backpacking?

Ja, wir empfehlen dringend, vorab eine Reiseversicherung abzuschließen. Prüfen Sie, ob die Police alle geplanten Ziele, die gesamte Reisedauer und geplante Aktivitäten wie das Mieten eines Rollers oder Tauchgänge abdeckt.


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