3 Tage Sardinien: Nord vs Süd

Reiseführer

Direct Ferries Blog
Eine Luftaufnahme der exklusiven Costa Smeralda auf Sardinien. Auf dem tiefblauen Wasser treiben einige kleinere Boote sowie eine Superyacht.

3 Tage Sardinien: So könnte Ihr Urlaub aussehen

Von türkisfarbenen Buchten, die mit der Karibik mithalten können, über charmante Städtchen bis hin zu köstlicher Küche: Das ist Sardinien. Obwohl sie die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist, können Sie bereits in wenigen Tagen einen echten Eindruck von ihrer Vielfalt gewinnen. Wir haben zwei der schönsten Routen durch Sardinien zusammengestellt, damit Sie Ihre Zeit optimal nutzen können.


Wohin soll’s gehen?

Wählen Sie aus Nordsardinien und Südsardinien oder lesen Sie weiter, um alle Optionen anzuschauen!


Option 1: Nordsardinien

Glamouröse Resorts, dramatische Küsten und unvergessliche Bootsausflüge machen den Norden Sardiniens zu einem beliebten Reiseziel. So empfehlen wir Ihnen, drei Tage im Norden der Insel zu verbringen.

Tag 1: Olbia/Costa Smeralda

Die meisten Urlauber beginnen ihre Reise in Olbia. Die Stadt gilt mit ihrem geschäftigen Hafen und Flughafen als „das Tor zu Sardinien“. Direktflüge aus Deutschland gibt es z. B. von Düsseldorf, Berlin, Hamburg oder München; Fähren bringen Sie von Genua, Livorno oder Civitavecchia (Rom) nach Olbia.

Olbia verbindet Geschichte, Kultur und traumhafte Strände. Das historische Zentrum ist ein echtes Highlight. Hier laden bunte Straßen mit Geschäften, Bars und Restaurants zum Bummeln ein. Gönnen Sie sich ein Gelato und schlendern Sie durch die Gassen oder genießen Sie einen Espresso in einem Café, während Sie die lebhafte Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Als nächstes geht es weiter zur Costa Smeralda, Sardiniens berühmtestem und glamourösesten Küstenabschnitt. Beginnen Sie in Porto Cervo, dem Herzen der Costa Smeralda, wo Sie durch den Hafen schlendern, in Designerboutiquen stöbern und die imposanten Yachten im Hafenbecken beobachten können. Anschließend können Sie an einem der schönsten Strände der Costa Smeralda entspannen; unsere Favoriten sind Spiaggia del Principe, Capriccioli Beach und Liscia Ruja. Freuen Sie sich auf feinen weißen Sand und glitzerndes türkisfarbenes Wasser. Zum Tagesausklang können Sie bei Sonnenuntergang ein Abendessen und Drinks in Porto Cervo genießen.

Die malerische Küstenlinie von Porto Cervo in der Region Costa Smeralda auf Sardinien. Türkisfarbenes Meer steht im Kontrast mit üppig grünen Pflanzen und leuchtend pinken Blumen.
Porto Cervo ist das Herzstück der Costa Smeralda

Tag 2: La-Maddalena-Archipel

Der La-Maddalena-Archipel, Teil eines geschützten Nationalparks, besteht aus einer Inselgruppe vor der Nordostküste Sardiniens und ist bekannt für seine atemberaubenden weißen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser.

Beginnen Sie Ihren Tag mit einem Cappuccino in Palau, bevor Sie die Fähre nach La Maddalena, der Hauptinsel des Archipels, nehmen. Schlendern Sie durch die charmanten Gassen und genießen Sie ein Mittagessen mit Meeresfrüchten in einer der lokalen Trattorien. Die Fähre von Palau nach La Maddalena dauert etwa 20 Minuten und verkehrt bis zu 19 Mal pro Tag.

Nach dem Mittagessen empfehlen wir eine Bootstour rund um die Insel, bei der Sie einsame Strände und fantastische Schnorchelplätze entdecken können. Besuchen Sie unbedingt Cala Corsara auf der Insel Spargi, eine wunderschöne Bucht mit kristallklarem Wasser, sowie Budelli mit dem berühmten rosafarbenen Strand Spiaggia Rosa.

Top-Tipp: Wenn Sie Zeit haben, ist auch die etwas rauere Insel Caprera einen Besuch wert, besonders wenn Sie gerne wandern oder schnorcheln.

Die raue Felsküste von La Maddalena, Sardinien, ragt ins türkisfarbene Meer, das im Sonnenschein glitzert.
La Maddalena hat einen rauen Charme, der fasziniert

Tag 3: Santa Teresa Gallura + Capo Testa – oder doch lieber Korsika?

Am letzten Tag sollten Sie unbedingt nach Santa Teresa Gallura fahren, das etwa 30 Minuten von Palau entfernt liegt. Der beliebte Badeort liegt an der Straße von Bonifacio und bietet einen wunderschönen Blick auf Korsika. Dort angekommen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten.

So können Sie zum Beispiel Ihren Vormittag mit der Erkundung der wunderschönen Küste von Santa Teresa Gallura verbringen. Der Hauptstrand der Stadt, Rena Bianca, ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet und beeindruckt mit puderweißem Sand und klarem, flachem Wasser. Schlendern Sie anschließend durch die ebenso malerische Stadt mit ihren farbenfrohen Gassen voller Restaurants und lebhafter Atmosphäre, insbesondere rund um die Piazza Vittorio Emanuele I. Besuchen Sie auch unbedingt den Torre di Longonsardo, einen Wachturm aus dem 16. Jahrhundert, von dem aus Sie atemberaubende Panoramablicke genießen können.

Von hier aus erreichen Sie nach einer 10-minütigen Fahrt Richtung Westen Capo Testa, eine kleine Halbinsel, die für ihre beeindruckenden, vom Wind geformten Felsformationen bekannt ist. Erkunden Sie natürliche Becken und wandern Sie auf den zerklüfteten Pfaden, und verpassen Sie nicht Cala Spinosa, eine atemberaubende, abgelegene Bucht mit kristallklarem Wasser, die zum Schnorcheln einlädt.

Der Strand Rena Bianca in Santa Teresa Gallura, Sardinien. Das Wasser funkelt in Türkis, im Vordergrund sieht man grüne Pflanzen und rote Blumen.
Die Bucht des Strands Rena Bianca in Santa Teresa Gallura

Alternativ können Sie von Santa Teresa Gallura mit der Fähre nach Bonifacio an der Südspitze Korsikas übersetzen. Die Überfahrt dauert nur etwa 50 Minuten, sodass Sie genügend Zeit haben, Korsika kennenzulernen und rechtzeitig zum Abendessen nach Sardinien zurückzukehren. Die Fähren verkehren bis zu 7 Mal pro Tag.

Bonifacio ist ein bezauberndes mittelalterliches Städtchen, das auf Kalksteinfelsen mit Blick auf das Mittelmeer thront. Hier gibt es viel zu entdecken: Schlendern Sie durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, stöbern Sie in den Geschäften und Cafés oder unternehmen Sie eine Bootstour zu den Klippen und Meereshöhlen.

Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie die nahegelegenen Strände wie den Strand von Rondinara oder den Strand Plage du Petit Sperone. Und wer Lust auf ein Abenteuer hat, dem bietet die Escalier du Roi d'Aragon, eine in die Klippen gehauene Treppe mit 187 Stufen, nach einem wagemutigen Aufstieg wunderschöne Ausblicke.

Die dramatischen weißen Kalksteinfelsen von Bonifacio an der Südspitze der Insel Korsika ragen bei blauem Himmel und Sonnenschein ins Meer hinein.
Die rauen Kalksteinfelsen von Bonifacio

Option 2: Südsardinien

Unberührte Strände, eine reiche Geschichte und ein entspannterer Lebensrhythmus machen den Süden Sardiniens zu einer beliebten Alternative zum glamourösen Norden. Hier kommen unsere Empfehlunen für drei Tage im Süden der Insel.

Tag 1: Cagliari und der Spiaggia del Poetto

Ähnlich wie Olbia im Norden dient Cagliari als „Tor zum Süden“. Direktflüge gibt es z. B. ab Düsseldorf oder Nürnberg, Fähren legen von Neapel, Civitavecchia (Rom) oder Palermo ab. Cagliari ist die Hauptstadt Sardiniens und bietet mit ihrer reichen Geschichte und Kultur einen authentischen Einblick in das sardische Lebensgefühl.

Beginnen Sie Ihren Tag mit einem Besuch des Castello-Viertels, der Altstadt. Schlendern Sie durch die malerischen Gassen und entdecken Sie Wachtürme, Kathedralen und Museen. Besuchen Sie außerdem unbedingt die Bastione di San Remy, eines der wichtigsten Denkmäler der Stadt. Die imposante Treppe führt Sie auf die Terrazza Umberto I, eine Aussichtsplattform mit einem wunderschönen Panaromablick.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in Cagliari gehören z. B. der San Benedetto-Markt, einer der größten überdachten Märkte Italiens für sardische Spezialitäten, und der Molentargius-Saline-Regionalpark, ein geschütztes Feuchtgebiet, in dem Flamingos in freier Wildbahn zu sehen sind.

Nachdem Sie die Stadt erkundet haben, können Sie den Rest des Tages entspannt an der Küste verbringen. Der Hauptstrand der Stadt, der Spiaggia del Poetto, liegt etwa 10–15 Minuten östlich von Cagliari. Der lebhafte, 8 km lange Strandabschnitt beeindruckt mit feinem Sand, klarem Wasser und zahlreichen Strandbars, in denen Sie entspannen können.

Blick über die gelben und terracotta-farbenen Häuser in Cagliari, der Hauptstadt Sardiniens. Im Kontrast dazu sieht man links unten im Bild üppig grüne Palmen.
Die Terracotta-Häuser von Cagliari stehen im Kontrast mit üppig grünen Palmen

Tag 2: Villasimius

In den nächsten Tagen bietet sich die Gelegenheit, die malerische Küste Südsardiniens genauer zu erkunden. Den Auftakt macht ein Ausflug nach Villasimius, einem Ort an der Südostküste der Insel. Das ehemalige Fischerdorf, etwa eine Stunde von Cagliari entfernt, hat sich dank seiner traumhaften Strände zu einem beliebten Touristenziel entwickelt.

In Villasimius dreht sich alles um Entspannung an den puderzuckerweißen Sandstränden und Schwimmen im kristallklaren Wasser. Zu den schönsten Stränden von Villasimius zählen Punta Molentis, Spiaggia di Porto Giunco und Spiaggia di Campulongu, aber eigentlich kann man an keinem Strand der Küste etwas falsch machen. In Villasimius befindet sich außerdem das Meeresschutzgebiet Capo Carbonara, das für seine hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten bekannt ist. Kehren Sie nach einem Tag voller Sonnengenuss dann in die lebhafte Stadt zurück und erkunden Sie Geschäfte, Restaurants und Bars.

Eine Luftaufnahme des Strandes Porto Giunco ​​in Villasimius, Sardinien. Das türkisfarbene Meer glitzert in der Sonne, die Wellen brechen sich am Sandstrand.
Der wunderschöne Spiaggia di Porto Giunco

Tag 3: Chia

Am dritten Tag geht es weiter mit der Entdeckung noch mehr traumhafter Strände – schließlich ist Sardinien genau dafür so berühmt. Diesmal führt die Route nach Chia, etwa eine Stunde westlich von Cagliari. Das Dorf hat kein richtiges Zentrum, sondern nur ein paar verstreute Geschäfte und Restaurants, doch die Küste ist sowieso die Hauptattraktion.

Die Gegend ist unberührter und ruhiger als die luxuriösen Badeorte der Costa Smeralda im Norden. Hier finden Sie naturbelassene Strände mit Sanddünen und kristallklarem Wasser. Ein Tag in Chia lässt sich am besten mit „Strandhopping“ von einem idyllischen, weißen Sandstrand zum nächsten verbringen. Zu den schönsten Stränden in Chia zählen Tuerredda, Su Giudeu, Monte Cogoni, Sa Colonia und Cala Cipolla.

Top-Tipp: Halten Sie auch hier Ausschau nach Flamingos: Hinter einigen Stränden in Chia verbergen sich Lagunen voll mit den einzigartigen Vögeln!

Der Sandstrand Su Giudeu in Chia an der Südküste Sardiniens. Er erstreckt sich über Sanddünen, rechts im Bild sieht man die vorgelagerte kleine Insel Su Giudeu.
Chia bietet endlose Sandstrände

Verwandte Artikel

Schauen Sie für weitere Reise-Inspiration gerne auf unserem Blog vorbei. Dort finden Sie z. B. Artikel wie:

...und viele mehr!


Während Nordsardinien wunderschöne Strände, luxuriöse Resorts und einfache Ausflüge nach Korsika bietet, punktet Südsardinien mit unberührter Natur, authentischer lokaler Atmosphäre und einem entspannteren Lebensrhythmus. Egal, wofür Sie sich entscheiden, in nur drei Tagen können Sie Sardinien in seiner ganzen Pracht erleben. Treffen Sie Ihre Wahl und buchen Sie noch heute Ihre Reise nach Sardinien!

Alle Beiträge anzeigen

Bleiben Sie in Kontakt

Erhalten Sie exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach