Japan Reiseführer
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Japan ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Die Zahlen sprechen für sich: Über 39 Millionen Touristen besuchten das Land 2025. Für viele Reisende ist es eine Traumreise, die von organisierten Touren bis hin zu individuellen Ausflügen gestaltet werden kann.
Es gibt unzählige Gründe für eine Reise ins Land der aufgehenden Sonne. Die Geschichte, die Kultur, das Essen und die weltweit beliebte Tradition von Anime und Manga sind nur einige davon. Auch, wenn Sie sich bereits unzählige Reiseführer, Tipps und Social-Media-Beiträge abgespeichert haben, vielleicht fehlt Ihnen noch ein alternativer Reiseführer, der sich für all jene eignet, die Orte gerne in Ruhe erkunden, die beruflich und privat reisen oder auch für diejenigen, die eine „traditionelle“ Reise geplant haben, aber keine Expertentipps haben: ein Reiseführer für die Erkundung Japans mit der Fähre.
Das japanische Transportsystem gehört zu den effizientesten System der Welt. So können Sie das Land bequem durchqueren und dabei Regionen mit völlig unterschiedlicher Landschaft und unterschiedlichem Klima erleben. Doch während viel über Züge (allen voran der berühmte Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen) und in jüngerer Zeit auch über Fernbusse gesprochen wird, sind Fähren immer noch ein Geheimtipp, die hauptsächlich von Einheimischen oder einigen besonders neugierigen Reisenden genutzt werden.
Dabei ist Japan das perfekte Land für Fährreise: eine Insel, umgeben von kleineren Inseln, mit rund 30.000 km Küste, die von Häfen gesäumt ist. Dank des effizienten öffentlichen Nahverkehrs sind die Häfen zudem unglaublich leicht zu erreichen, selbst wenn sie nicht in der Hauptstadt oder in der Nähe des Zentrums liegen.
Eine komplett organisierte Fährreise ist vielleicht nicht geeignet für Reisende mit nur wenigen Tagen Aufenthalt, insbesondere wenn Sie zum ersten Mal in Japan sind und Tokio sowie die wichtigsten Städte im Zentrum wie Osaka und Kyōto besuchen möchten. Vergessen Sie jedoch nicht, dass Fähren auch das ideale Verkehrsmittel für kurze Ausflüge oder die Erkundung kleinerer Inselregionen wie Shikoku und Okinawa sind.

Eine japanische Fähre ist keine gewöhnliche Fähre: An Bord herrscht eine ähnliche Atmosphäre wie bei einer Reise durch das Land. Die Schiffe sind einladend gestaltet und nicht nur auf eine angenehme Überfahrt ausgelegt, sondern auch darauf, den Passagieren ein Gefühl von Zuhause zu vermitteln.
Viele Annehmlichkeiten sind hier keine Extras, sondern fester Bestandteil des Alltags, wie beispielsweise das traditionelle japanische Bad (Sentō), in dem man sich zunächst wäscht und anschließend in ein heißes Becken eintaucht. Einige Schiffe verfügen sogar über Außen-Thermalbecken!
Eine beliebte Aktivität unter Japanreisenden ist das Sammeln von Briefmarken. Diese findet man an Bahnhöfen, Busbahnhöfen und U-Bahn-Stationen. Die Briefmarken zeigen charakteristische Merkmale des jeweiligen Ortes. Auch auf Fähren findet man Reederei-Briefmarken, die je nach Schiff variieren und die Sammlung erweitern.
Auf längeren Überfahrten stehen Ihnen je nach Fähre Kabinen oder Liegesitze zur Verfügung. Viele Schiffe bieten eine sehr günstige Option in Form eines Betts im Hostelstil (manchmal mit einem westlichen Bett, manchmal mit einem Futon). Zudem gibt es private Kabinen verschiedener Kategorien, von einfacher Ausstattung zu Suiten mit Whirlpool und Meerblick. Alle diese Optionen werden Ihnen bei der Buchung übersichtlich erklärt. Dort können Sie nicht nur die Kabinenkategorie, sondern auch alle zusätzlichen Leistungen auswählen.
Jede Reise innerhalb Japans steht für Effizienz – und Fähren bilden da keine Ausnahme. Die Buchung ist wirklich kinderleicht, insbesondere mit Tools wie unserer Direct Ferries-App. Hier finden Sie alle verfügbaren Verbindungen, die Sie mit wenigen Klicks buchen können. Ihre Tickets erhalten Sie direkt auf Ihr Smartphone – inklusive Check-in-Informationen, Boardingzeit, Hafenadresse und allen weiteren wichtigen Details.
Auch die Anbindungen an die Häfen sind ideal. Einige Reedereien bieten einen kostenlosen Shuttle-Service vom nächstgelegenen Bahnhof direkt zum Terminal an. Insbesondere in Großstädten sind die Terminals an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden, während man in kleineren Städten meist zu Fuß gehen kann. Taxis in Japan sind ebenfalls sehr günstig und lassen sich bequem über Apps wie GO buchen.
Sobald Sie sich für die Fähre als Transportmittel entschieden haben, können Sie überlegen, wie Sie diese in Ihre Reiseroute einbauen können. Sie können die gesamte Reise mit der Fähre zurücklegen und ganz Japan erkunden, oder Sie können die Fähren für Teilstrecken nutzen.
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Angesichts der vielen Fährverbindungen in Japan kann die Vielzahl an Namen und möglichen Verbindungen zunächst etwas überwältigend wirken. Wichtig zu wissen ist, dass sich der Fährhafen manchmal etwas außerhalb der Stadt befindet – beispielsweise legen Fähren aus Fukuoka entweder vom Hafen Hakata (im Zentrum) oder vom Hafen Shinmoji ab. Beide erreichen Sie mit einem Regionalzug und anschließend mit einem Bus der jeweiligen Fährgesellschaft.
Tokio überblickt den Pazifik und ist Ausgangspunkt für viele Bootsausflüge, z. B. zur Erkundung der Bucht von Tokio oder für Tagesausflüge zu den Izu-Inseln. Viele Fähren legen vom Takeshiba-Pier in der Nähe des Bahnhofs Hamamatsucho (Stadt Minato) ab. Wenn Sie keine allzu weite Strecke zurücklegen möchten, sind diese Fähren ideal:
| Strecke | Dauer | Ziel |
|---|---|---|
| Tokio (Takeshiba) – Tateyama | 1 Stunde 15 Minuten | Bōsō-Halbinsel, Präfektur Chiba |
| Tokio (Takeshiba) – Izu-Ōshima | 1 Stunde 45 Minuten | Izu-Inseln |
| Tokio (Takeshiba) – Toshima | 2 Stunden 24 Minuten | Izu-Inseln |

Für eine Japanreise mit der Fähre gibt es viele Möglichkeiten. So können Sie z. B. von Tokio aus zunächst nach Norden oder Süden fahren und dann in die entgegengesetzte Richtung zurückkehren. Fähren verkehren sowohl über das offene Meer (den Pazifik im Osten und das Japanische Meer im Westen) als auch innerhalb des Landes zwischen den Inseln.
Tokio ist für die meisten Reisenden der Ausgangspunkt und auch ideal, wenn Sie eine Fähre nehmen möchten. Mit dem Shinkansen (2 Stunden) oder dem Bus (3 Stunden) erreichen Sie den Hafen von Ōarai (Präfektur Ibaraki), einem charmanten Küstenort. Ihre erste Fähre fährt von Ōarai nach Tomakomai, und nach etwa 18 Stunden sind Sie in Hokkaidō.
Hokkaidō hat viel zu bieten, und die Aktivitäten variieren je nach Jahreszeit. Verpassen Sie nicht Sapporo, die Hauptstadt der Präfektur, sowie Furano (wegen der Lavendelblüte im Sommer und zum Skifahren im Winter). Sie können die Insel bequem mit dem Zug oder Fernbus erkunden. Ihre letzte Station ist Otaru, von wo aus Sie die Fähre nach Maizuru in der Präfektur Kyōto nehmen.
Die Fährüberfahrt von Otaru nach Maizuru ermöglicht die Erkundung der Region Kyōto, Heimat einiger der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans: die Stadt selbst, Nara, Osaka, Himeji (mit Japans schönster Burg) und Kobe. Die Städte sind alle so gut miteinander verbunden, dass Sie Tagesausflüge planen können, wenn Sie nicht allzu oft die Unterkunft wechseln möchten.
Top-Tipp: Osaka können Sie hier auch auslassen – Sie haben später noch Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen.
Kobe sollte aber in jedem Fall Ihr letzter Stopp sein, da dies der nächste Hafen ist, von dem Ihre Reise beginnt.
Nun ist es Zeit für die Fähre nach Shinmoji auf Kyūshū. Die Überfahrt dauert etwa 12 Stunden, bei der Sie Zeit in Ihrer Kabine verbringen, Sashimi im Bordrestaurant genießen oder die Aussicht von einem der Außen-Thermalbecken bewundern können.
Nach Ihrer Ankunft in Shinmoji erreichen Sie Ihre nächste Station – Fukuoka – am bequemsten mit den Bussen der Fährgesellschaften zum Bahnhof Kokura. Von dort aus können Sie den Zug nach Fukuoka nehmen. Für einen Besuch in Fukuoka benötigen Sie mindestens zwei Tage, um die Stadt zu erkunden.
Wenn Sie einen Zwischenstopp einlegen möchten, bietet sich Kokura beispielsweise für eine Übernachtung in einem der gehobenen Internetcafés an. Dort erwarten Sie kleine Privaträume mit Computer, Mangas und DVDs sowie ein rund um die Uhr geöffnetes Buffet. Am nächsten Tag, bevor Sie weiterreisen, sollten Sie unbedingt die Aru-Aru City besuchen, ein Einkaufszentrum direkt neben dem Bahnhof mit Anime- und Manga-Thema, und einen Abstecher ins Kitakyushu-Manga-Museum machen.
Nach Ihrer Ankunft in Fukuoka haben Sie bereits viele Kilometer zurückgelegt und einen Eindruck von Japans Vielfalt gewonnen. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen je nach Zeit und Budget verschiedene Möglichkeiten zur Fortsetzung Ihrer Reise offen.
Die Fähre von Fukuoka (Hakata) nach Busan bringt Sie in nur 6 Stunden nach Südkorea – die perfekte Gelegenheit, beide Länder in einer Reise zu verbinden. Und das Beste daran? Von Busan fahren Fähren nach Osaka – ideal, falls Sie diesen Stopp zuvor übersprungen haben.
Die direkteste Route führt mit der Fähre von Kagoshima nach Naha (ca. 25 Stunden). Auf der Hauptinsel angekommen, sind alle Verbindungen innerhalb Okinawas schnell und unkompliziert.
| Strecke | Dauer |
|---|---|
| Ōarai nach Tomakomai | 18 Stunden |
| Otaru nach Maizuru | 21 Stunden 45 Minuten |
| Kobe nach Shinmoji | 12 Stunden 30 Minuten |
| Option 1 | |
| Hakata (Fukuoka) nach Busan | 6 Stunden |
| Busan nach Osaka | 17 Stunden 30 Minuten |
| Option 2 | |
| Shinmoji nach Kobe | 12 Stunden 30 Minuten |
| Option 3 | |
| Shinmoji nach Yokosuka | 20 Stunden 50 Minuten |
| Shinmoji nach Osaka | 12 Stunden 30 Minuten |

| Region: | Kyūshū (Präfektur Fukuoka) |
| Einwohner: | ungefähr 1,6 Millionen |
| Fährverbindungen: | Maizuru (Kyoto), Niigata |
| Unbedingt empfehlenswert: | Besuchen Sie die Straßenimbissstände in Hakata (Yatai) und essen Sie Tonkotsu-Ramen |
Fukuoka, die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur, erstreckt sich entlang der Küste gegenüber von Südkorea, mit dem sie gut per Fähre verbunden ist. Es gibt mehrere kleinere Inseln, die man besuchen kann, einige mit dem Boot, andere durch Brücken verbunden und bequem mit dem Bus erreichbar, wie zum Beispiel die Insel Shika.
Fukuoka ist als Blumenstadt bekannt: Ihre Parks sind wahre Oasen, insbesondere der Ōhori-Park (im Stadtzentrum) und der Uminonakamichi-Küstenpark (auf der Landenge, die mit der Insel Shika verbunden ist). Weitere Sehenswürdigkeiten sind zweifellos das Viertel Hakata, berühmt für seine „Yatai“, traditionelle abendliche Straßenküchen; der alte Dazaifu-Tenmangu-Schrein; und das Einkaufszentrum Canal City, in dem sich eine Gundam-Basis befindet.
| Region: | Kansai (Präfektur Hyōgo) |
| Einwohner: | ungefähr 1,5 Millionen |
| Fährverbindungen: | Shinmoji (Fukuoka), Shodo-Insel, Takamatsu |
| Unbedingt empfehlenswert: | Besuchen Sie die Uferpromenade und probieren Sie Kobe-Rindfleisch |
Kobe ist einer der wichtigsten Häfen Japans. Die Stadt liegt an der Bucht von Osaka, am Fuße des Rokko-Gebirges, und verzeichnet ganzjährig regen Schiffsverkehr. Sie ist weltberühmt für ihr Premiumfleisch, insbesondere für ihr hochwertiges Rindfleisch, das auf vielfältige Weise zubereitet wird. Obwohl Kobe von Osaka aus leicht zu erreichen ist, wird die Stadt in klassischen Reiserouten selten berücksichtigt. Wir empfehlen Ihnen, mindestens einen Tag für die Erkundung einzuplanen.
Jahrhunderte des Handels spiegeln sich in der kosmopolitischen Atmosphäre wider – es gibt sogar ein ganzes Viertel im westlichen Stil, Kitano. Die Uferpromenade ist modern gestaltet und bietet Cafés und Bars, in denen man die Meeresluft genießen und eine Pause vom Reisen einlegen kann. Ein schöner Park lädt dazu ein, sich im Minibus (Combi) einen kleinen Imbiss zu holen und inmitten von Grün zu genießen. Chinatown, auf halbem Weg zwischen Hauptbahnhof und Meer gelegen, ist zu jeder Tageszeit einen Besuch wert – vom Frühstück bis zum Abendessen ist das Essen einfach fantastisch!
| Region: | Kanto (Präfektur Ibaraki – nicht zu verwechseln mit der Stadt Ibaraki in der Nähe von Osaka!) |
| Einwohner: | ungefähr 1,6 Millionen |
| Fährverbindungen: | Tomakomai (Hokkaido) |
| Unbedingt empfehlenswert: | Besuchen Sie den Ōarai Isosaki-Schrein und den Fischmarkt und probieren Sie lokale Produkte |
Zweifellos der kleinste Ort auf dieser Liste: Ōarai ist ein Küstenstädtchen mit Blick auf den Pazifik. Es gibt zwar nicht viel zu sehen, aber man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Ruhige Strände und ein Fischmarkt, auf dem man frischeste regionale Produkte genießen kann. Zudem mangelt es hier wirklich nicht an Instagram-perfekten Fotomotiven, wie zum Beispiel dem Ōarai-Isosaki-Schrein, einem Tempel direkt am Meer. Die Gegend ist außerdem für den Anime „ Girls und Panzer“ bekannt. Man findet hier nicht nur Merchandise-Artikel, sondern auch Wandmalereien, die dem Anime gewidmet sind. Wenn Sie in Ōarai aussteigen, um Ihre Reise fortzusetzen, empfehlen wir Ihnen, mit den Regionalzügen zu fahren und die Aussicht zu genießen: Meer auf der einen und Reisfelder auf der anderen Seite.
| Region: | Hokkaidō |
| Einwohner: | ungefähr 110.000 |
| Fährverbindungen: | Maizuru (Hokkaidō), Niigata |
| Unbedingt empfehlenswert: | Machen Sie eine Kanalbootstour und probieren Sie rohen Fisch (Seeigel) |
Die Ankunft in Otaru ist ein magischer Moment. Ob winterlich schneebedeckt, im Frühling in voller Blüte, unter strahlend blauem Sommer-Himmel und Sonnenschein oder in tiefes Herbstlaub gefärbt: Otaru verzaubert mit historischen Kanälen, die sich durch alte, renovierte Hafenlagerhäuser schlängeln, engen Gassen mit kleinen, traditionellen Restaurants und sogar den Überresten von Hokkaidōs erster Eisenbahnlinie (der ehemaligen Temiya-Linie) aus dem späten 19. Jahrhundert, die heute als Fußgängerzone erhalten ist.
Otarus Charakter spiegelt sich auch in seinem kulinarischen Angebot wider. Frische Meeresfrüchte sind ein Muss, insbesondere Seeigel-Sushi. Probieren Sie ein „Kaisendon“, die klassische Reisschüssel mit Sashimi. Hokkaidō ist berühmt für seine Milchprodukte wie Eiscreme, und hier erwartet Sie eine einzigartige Köstlichkeit: Seeigel-Eiscreme mit einer Algenwaffel.

Einige Reedereien bevorzugen die Abholung der Tickets am Fahrkartenschalter, bei anderen sind Ihre E-Tickets jederzeit in der Direct Ferries-App einsehbar. Bitte seien Sie jedoch rechtzeitig am Hafen, da für einige Fähren beim Einsteigen spezielle Anweisungen (z. B. ein Schlüssel mit Ihrer Kabinen- oder Liegeplatznummer) erforderlich sind. Denken Sie daran, dass Sie außerhalb Europas reisen – führen Sie daher immer Ihren Reisepass mit sich! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Auf der Fähre ist es wie im Rest Japans: Respekt und Höflichkeit werden großgeschrieben. Lesen Sie sich die Regeln immer sorgfältig durch, bevor Sie einen Service in Anspruch nehmen, und fragen Sie im Zweifelsfall das Personal – es hilft Ihnen gerne weiter.
Das hängt von der Strecke und Reederei ab. Bei der Buchung haben Sie die Möglichkeit, Autos, Fahrräder oder andere Fahrzeuge hinzuzufügen, sofern diese an Bord erlaubt sind.
Wie bei Fahrzeugen haben Sie auch bei Haustieren die Möglichkeit, diese bei der Buchung hinzuzufügen, sofern Sie sie mitbringen dürfen.
Öffentliche Bäder, die nach Geschlecht getrennt sind, müssen nackt betreten werden. Kleinkinder dürfen bis zu einem bestimmten Alter (je nach Einrichtung unterschiedlich) mitgebracht werden. Falls Sie Tätowierungen haben, werden Sie möglicherweise gebeten, diese abzudecken. Bringen Sie daher Pflaster oder wasserfestes Klebeband mit – denken Sie daran, Sie werden in heißem Wasser baden!
Mit der GO-App (und ähnlichen Apps) können Sie Ihre Karte hinterlegen und das Taxi direkt bei der Buchung bezahlen. Alternativ sollten Sie immer Bargeld mitführen, da nicht alle Taxis Kartenzahlung akzeptieren.
Die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr sind je nach Standort einheitlich. In den meisten Teilen Japans können Sie für Busse, U-Bahnen und einige Züge eine wiederaufladbare Karte wie ICOCA oder SUICA verwenden.

Japan ist jedes Jahr eine gute Wahl für eine Reise, und angesichts seiner stetig wachsenden Beliebtheit empfiehlt es sich, möglichst früh zu reisen. Unser Preisfinder ist Ihr idealer Begleiter für diesen alternativen Urlaub, der sich dem entschleunigten Reisen, nachhaltigen Transportmitteln und dem authentischen Japan widmet.